pharmacy pharmacie farmacia stadt apotheke achern /AMBIENTE
|
 |
|
hier geht's zur gesundheit
|
|
|
|
was wir über unser ambiente wissen sollten - ein kleines lexikon
|
|
Stichwort
|
Beschreibung |
Normwerte |
|
Abwasser
|
Kann Schmutzwasser, Niederschlagswasser oder beides zusammen sein. Für jede Einleitung von Ab- wasser ist eine behördliche Genehmigung erforderlich. |
Verschmutzungsgrad wird anhand des CSB-Wertes gemessen. |
|
ARA
|
Abwasserreinigungsanlage in drei Stufen:
- mechanisch: Schwebstoffe können sich absetzen
- biologisch: natürlicheReinigungs- kraft durch Bakterien
- weitergehende Reinigung (chemische und biologische Behandlung)
|
|
|
Ammonium/ Ammoniak
|
Zwischenprodukt beim Abbau stickstoff- haltiger organischer Substanzen |
Höchstwert für:
-Oberflächenwasser 3 mg/ l
-Trinkwasser 0,5 mg/ l
|
|
Badewasser
|
Unterscheidung zwischen Wasser für Hallen- und Freibäder und Wasser von Badeseen |
Wasser in Hallen- und Freibädern muß hygienisch dem Trink- wasser entsprechen, pH- Wert sollte deshalb zwischen 7,2 und 7,6 liegen.
Die Sichttiefe bei Badeseen muß 1 m, sollte aber 2 m betragen. Der Ammo- niumgehalt darf max. 0,2 mg/ l betragen.
|
|
Blei
|
Giftiger Bestandteil des Trinkwassers und ins- besondere der Fisch- gewässer |
Trinkwasserhöchstwert beträgt 0,05 mg/l |
|
Bodenarten
|
Wichtig für die Qualität und Geschwindigkeit der natürlichen Grundwasser- reinigung
Unterscheidung in drei Arten:
leichter Boden: Sand, lehmiger Sand
mittlerer Boden: sandiger Lehm, Lehm
schwerer Boden: toniger Lehm, Ton
|
|
|
Calcium
|
Besonders wichtig, z.B. für den Aufbau der Knochen, der Zähne und der Zell- wände, für die Muskelkon- traktion und Blutgerinnung |
Der Durchschnitts- wert für das Trinkwas- ser beträgt 100 mg/ l
Menschlicher Tagesbedarf 1,5g-2,5g
|
|
Carbonathärte
|
Die Carbonathärte des Wassers ist der Anteil an Calcium- und Magnesiumsalzen |
wenig Carbonanteil ~ "weichesWasser",
hoher Carbonanteil ~ "hartes Wasser",
Trinkwasser sollte mind. 60 mg Calcium/ l aufweisen.
siehe auch Härtegrade
|
|
CSB - Wert
|
Chemische Oxidierbarkeit.
Mit diesem Wert wird der Sauerstoffbedarf gemessen, der notwendig ist, um alle organischen Verbindungen im Abwasser chemisch zu reinigen.
|
Der Richtwert liegt zwischen 100 bis 180 mg Sauerstoffbedarf pro Liter |
|
Chlorid
|
Kommt in der Natur hauptsächlich als Be- standteil des Kochsalzes (Natriumchlorid) vor.
Höhere Werte entstehen durch Verunreinigung des Abwassers, hauptsächlich durch Straßenstreusalze.
|
Der Trinkwassergrenz- wert beträgt 25 mg/ l |
|
Destilliertes Wasser
|
Für medizinische und analytische Zwecke be- nötigt man absolut reines Wasser, das frei von Salzen, Bakterien und Keimen ist. |
Den Reinheitsgrad mißt man anhand der elek- trischen Leitfähigkeit |
|
Eisen
|
Wird benötigt zum Auf- bau der roten Blutkör- perchen |
Der Trinkwasserwert beträgt zwischen 50 und 200 mg/ l |
|
Entsalztes Wasser
|
Wird zur Schonung des Leitungssystems und der Apparaturen für tech- nische und analytische Zwecke benötigt |
|
|
Fischereigewässer
|
Unterteilung in:
1. Salmonidengewässer für Lachse, Forellen, Äschen, Renken
2. Cyprinidengewässer für Hechte, Barsche, Aale
|
Für beide Wasserarten ist eine Liste von je 14 Richtmarken festgelegt |
|
Fließgewässer
|
Unberührte Bäche und kleine Flüsse sind meistens sauerstoffreich, frei von Eisen und Mangan.
Gletscherbäche enthalten das reinste Oberflächen- wasser.
Die Sauberkeit von Fließ- gewässern ist von den Einschwemmungen, wie Salz, Phosphat und Nitrat abhängig.
|
|
|
Fluorid
|
Der Mensch braucht Fluorid zur Verhinderung von Zahnkaries und zum Skelettaufbau. |
Der täglicher Bedarf liegt bei etwa 1,5 mg. |
|
Grundwasser
|
So wird unterirdisches Wasser bezeichnet, das die Hohlräume der Erdrinde ausfüllt. Grundwasser ent- steht durch Niederschlag. Der Gesamtbedarf beträgt in der BRD ca. 4000 Mio. Kubikmeter pro Jahr, davon sind nur 2600 Mio. Kubikmeter echtes Grundwasser. Grundwasser ist die Aus- gangsbasis für unser Trinkwasser und gilt als mikrobiologisch ein- wandfrei. Die Zusammen- setzung hängt von der jeweiligen Bodenformation ab. |
|
|
Grundwasserbelastung
|
Belastung durch:
1. Menschliche Einwir- kungen wie Deponien, Streusalz, Schwer- metalle, Mineralöl- produkte, Überdüngung, Schädlingsbekämpfungs- und Unkrautver- nichtungsmittel
2. Thermische Einwir- kungen wie Einleiten von Kühlwasser und Wärme - Entzug durch Wärmepumpen
3. Absenkung in Lockergestein
4. Niederschlagsarme Jahre
|
|
|
Gülledüngung
|
Dem Boden wird besonders viel Nitrat zugeführt. Wenn Gülledüngung in großen Mengen erfolgt und gleichzeitig starke Regen- fälle einsetzen, kann es zur Nitratkatastrophe kommen |
|
|
Härtegrade
|
Sehr hartes Wassser führt zu Kalkablagerungen in den Leitungssystemen und zu einem hohen Seifen- und Waschmittelverbrauch. Ist das Wasser zu weich, erhält der Mensch nich die nötige Menge an Calcium- und Magnesiumsalzen.Deshalb sollte das Trinkwasser auch nach der Entkalkung noch mindestens 60 mg Calcium pro Liter aufweisen. |
0 - 6 sehr weich
6 - 11 weich
11 - 17 mittelhart
17 - 22 hart
über 22 sehr hart
|
|
Heilwasser
|
Mineralwasser mit speziellen Heilwirkungen, welche auf den gelösten Salzen beruht. Sie gelten als Arzneimittel und unterliegen somit den entsrechenden Gesetzen. |
Wasser mit einem Mindestgehalt von 5,5g Natrium/ l gelten als Sole. |
|
Jodid
|
Entscheidend für die Funktion der Schilddrüse und die Ausbildung von Kröpfen. |
2 - 15 mikro-gramm/ l im Trinkwasser sind in "kropffreien Gegen- den". |
|
Kalium
|
Im menschlichen Körper besteht ein Gleichgewicht zwischen Natrium und Kalium. |
Der Höchstwert für Trinkwasser beträgt 12mg/ l |
|
Kalkgehalt
|
Wichtige Voraussetzung für das Pflanzenwachstum. |
Der Kalkbedarf kann durch Messung des pH-Wertes im Boden und durch die Bestim- mung der Bodenart ermittelt werden. |
|
Kalkung
|
Die für die Kalkung des Bodens erforderliche Menge ist abhängig von der Bodenart und von der verwendeten Kalksorte. Voraussetzung ist die Messung des pH-Wertes und die Bestimmung der Bodenart. |
|
|
Keimfreies Wasser
|
Destilliertes Wasser, das zusätzlich durch Membran- filter gepreßt wurde. Es wird für biologische und analytische Arbeiten benötigt. |
|
|
Kieselsäure
|
Entsteht durch die Verwitterung der Gesteine. Bisweilen wird sie in Wasseraufbereitungsanlagen zugesetzt, um Leitungs- systeme vor Korrosion zu schützen.Für den Menschen ist sie bedeu- tungslos. |
|
|
Kohlensäure
|
Aggresive Kohlensäure entsteht durch freies Kohlendioxyd im Wasser, das nicht an Calcium gebunden ist. Sie wird bereits im Wasserwerk entfernt, um teure Leitungs- systeme nicht zu zerstören. |
|
|
Kompost
|
Heute wird meist eine intensive Kompost- wirtschaft betrieben. Der Kompost ist "reif", sobald kein Ammonium mehr vorhanden ist. |
|
|
Kupfer
|
Kommt in natürliche Wässern nicht vor. Wenn es doch gefunden wird, so stammt es aus industriellen Abwässern, Pflanzen- schutzmitteln oder korrodierten Armaturen. Es gehört zu den starken Fischgiften. |
Der Trinkwasser- höchstwert beträgt 0,1 mg/ l. Durch Auf- nahme aus dem Leitungssystem (z.B. durch Kupferrohre) kann der Kupfergehalt bis auf 3000 mg ansteigen.
Der Höchstwert für Fischereigewässer beträgt 0,04 mg/ l.
|
|
Licht
|
Ohne Licht kein Leben. Es ist die Voraussetzung für die Selbstreinigung und Urproduktion, und von größter Bedeutung für die Atmungsaktivität der Pflanzen und Algen im Boden und in Gewässer. Licht ist eine der natür- lichen Energiequellen dieser Erde. |
|
|
Magnesium
|
Ist wichtig für:
- die Aktivierung aller Enzyme
- die Muskelkontraktion
- die Übertragung der Nervenerregung
|
Der Tagesbedarf des Menschen beträgt 250 mg. Die doppelte Magnesiummenge ist bei eiweißreicher Kost notwendig.
Der Trinkwasserwert beträgt zwischen 30 und 50 mg/ l.
|
|
Meerwasser
|
97,4% der Gesamtwasser- menge der Erde ist Meer- wasser. Alle Weltmeere haben nahezu die gleiche und konstante Zusam- mensetzung, zum Beispiel beträgt der Salzgehalt 3,5%. |
|
|
Mineralwasser
|
Ist hygienisch einwandfreies Grundwasser, das mit gelösten Salzen oder Gasen angereichert ist. Mineralwasser hat eine gesundheitsfördernde Wirkung. |
|
|
Natrium
|
Kommt in der Natur vorwiegend als Bestandtteil des Natriumchlorid vor. Dieses bezeichnen wir in gereinigtem Zustand als Kochsalz. Der tägliche Bedarf wird durch die Nahrungsaufnahme, ohne Nachsalzen, gedeckt. Bei starkem Flüssigkeits- verlust ist eine erhöhte Kochsalzzufuhr notwendig, um das Gleichgewicht zwischen Natrium und Kalium nicht zu stören. Durch ein Natrium- überangebot besteht die Gefahr von Herzkranz- gefäßerkrankungen und Nierenschädigungen. |
Der Kochsalzbedarf des Menschen beträgt 6 - 10 g/ Tag.
Im Grundwasser sollte es nur in geringer Menge von ca. 50mg/ l vorhanden sein.
Der Trinkwasserwert liegt zwischen 20 mg und 175 mg/ l.
|
|
Niederschlagswasser
|
Der Jahresdurchschnitt an Nierderschlagswasser in der BRD beträgt im Durch- schnitt etwa 205 Milliarden Kubikmeter. Es ist der reinste Wassertyp der Natur, doch der Mensch und Naturereignisse bedrohen diese natürliche Reinheit.
Vom gesamten Nieder- schlag gelangen 51% wieder in die Atmosphäre, von den restlichen 49% gelangen 35% in oberir- dische Gewässer und 14% in das Grundwasser.
|
Regenwasser ist sehr weiches Wasser. Es ist durch die enthaltene schweflige Säure aggressiv und hat einen niedrigen pH-Wert von 4,9 - 6,8. |
|
Nitrat
|
Ist in fast jedem Wasser vorhanden. Der Nitratgehalt im Grundwasser ist vor- wiegend das Ergebnis von Düngemitteln, welches nicht durch die Pflanzen aufgenommen wird, son- dern in das Grundwasser sickert oder in die Flüsse abgeschwemmt wird. Der Nitratgehalt des Grund- wassers ist abhängig von:
- der Tiefe des Grund- wasserleiters
- der Fließgeschwindigkeit
- den Jahreszeiten
|
In Oberflächenwasser beträgt der Nitratgehalt 0,4 - 1 mg/ l, in ver- schmutzten Fließgewäs- sern etwa 50 - 100 mg/l |
|
Nitrit
|
Kommt Nitrit in Gewässern vor, ist dies ein wichtiger Hinweis auf deren Verschmutzung.
Der Höchstwert sollte auf keinen Fall Überschritten werden. Wenn doch, so muß der Ursache auf den Grund gegangen werden.
|
Der Höchstwert im Trinkwasser beträgt 0,1 mg/ l. |
|
Oberflächenwasser
|
So wird das Wasser aus stehenden oder fließenden Gewässern wie Teiche, Bäche, Flüsse und Seen bezeichnet. |
|
|
pH-Wert
|
Er ist die Meßzahl für die Konzentration der Wasserstoffionen. Mit ihm wird die aktuelle Reaktion des Wassers angegeben, d.h. ob es sauer oder alkalisch ist.
Der "saure Regen" beeinträchtigt nicht nur Bäche, Flüsse und Seen, auch kann er die Bodenreaktion von Böden, d.h. den pH.Wert, so nachteilig verändern, daß Pflanzen nicht optimal wachsen können. Eine Versauerung des Bodens hat wesentliche Folgen für versch. Eigenschaften des Bodens:
1. Die Lebenstätigkeit der Bodenbakterien wird gehemmt
2. Das biologische Gleich- gewicht im Boden wird verändert.
3. Phosphatdünger sind weniger wirksam
4. Der Humus verschlechtert sich
5. Die Regenwurmtätigkeit geht zurück.
Leben ist nur innerhalb eines pH-Wertes von 5,5 bis 9 möglich. Der durch- schnittliche pH-Wert des Trinkwassers liegt zwischen 6,5 und 9.
|
Urteil pH-Wert
stark sauer bis 4,5
sauer 4,5 - 5,5
schwach sauer 5,6 - 6,5
neutral 6,51 - 7,2
alkalisch über 7,2
|
|
Phosphat
|
Kommt in natürlichen Wässern so gut wie nicht vor. Es ist fast ausschließ- lich das Produkt mensch- licher Verunreinigung durch Abwässer, Jauche, Dünger und Waschmittel. In Gegenwart von Stickstoff- verbindungen führt Phosphat zur Überer- nährung von Algen und Wasserpflanzen. Dadurch wird das biologische Gleichgewicht gestört. |
Bei wiederaufberei- tetem Trinkwasser darf die Phosphat- menge nicht größer sein als 6,8 mg/ l. |
|
Quellwasser
|
Kommt fast nur in gebirgigen Gegenden in nennenswerten Mengen vor. Quellwasser ist Grundwasser, das aus dem Boden ausgeschwemmt wird. Für die Wasserver- sorgung eignen sich nur Quellen, die ganzjährig fließen, eine ausreichende Schüttung ergeben und gegen Verunreinigungen geschützt sind.
Quellwasser darf nur nach einer vollständigen Prüfung durch ein geeignetes Labor als Trinkwasser verwendet werden. Auch scheinbar klares Quellwasser kann durch Bakterien verun- reinigt sein.
|
|
|
Rhein
|
Er ist Deutschlands wasser- reichster Fluß und ist Trinkwasserlieferant für etwa 20 Mio. Menschen, obwohl er einer der am stärksten verschmutzten Flüsse Europas ist.
Pro Tag werden ca. 3 Mio. Kubikmeter Betriebswasser in den Rhein eingeleitet, eine weiter Belastung ist die Verwendung von 21 Mio. Kubikmeter Rheinwasser zu Kühlzwecken.
Durch die im Jahre 1980 ins Leben gerufene Aktion "Rettet den Rhein" hat sich die Situation des Rheins in den letzten Jahren stetig verbessert.
|
|
|
Sauerstoff
|
Der Sauerstoff des Ober- flächenwassers ist für das Leben der tierischen und pflanzlichen Organis- men notwendig. Er entsteht im Wasser durch Sättigung aus der Luft oder durch den Atmungsvorgang der Wasserpflanzen oder Algen. |
Der Sauerstoffgehalt des Oberflächenwassers muß mindestens 5 mg/ l betragen. |
|
Seen und Stauseen
|
Natürliche und künstliche Gewässer, die vor Ab- wasser geschützt sind, eignen sich für die Trink- wasserversorgung. Das reinste Wasser findet man in den tiefen Schichten der Stauseen. |
|
|
Selbstreinigung
|
Die Lebensgemeinschaft von Wasserpflanzen, Bak- terien, Würmern, Insekten- larven, Schnecken und Kleinkrebsen im Boden und Wasser bewirken die Selbstreinigung. Innerhalb dieser Lebensgemeinschaft besteht ein biologisches Gleichgewicht, das einen ungestörten Stoffkreislauf garantiert.
Die wesentliche Rolle bei der Selbstreinigung übernehmen die Mikroorga- nismen, die mit ihrer ungeheueren großen Zahl zu extrem hoher Leistung beim Stoffabbau fähig sind.
Äußerlich erkennbare Störungen des Gleichgewichts sind:
- die Wasserblüte (Blaualgenschicht auf der Oberfläche)
- Ölfilm
- Kohlenstaubabdeckungen und
- Detergentienschaum
|
|
|
Stickstoffdüngung
|
Wichtigster Bestandteil ist Nitrat. Stickstoff ist die Grundsubstanz lebens- wichtiger Stoffe für Pflanzen, Tier und Mensch.
Überdüngung mit Stickstoff führt zu einer Qualitäts- verschlechterung der Anbauprodukte und zu erhöhten Nitratwerten im Grundwasser.
|
Dem Boden gehen pro Jahr ca. 30 kg Stickstoff pro Hektar durch Aus- waschungen und Mineralisierung verloren. |
|
Sulfat
|
Wasser mit einem hohen Sulfatgehalt wirkt abführend. Schon bei geringen Mengen von 200 bis 300 mg/ l macht sich der Sulfatgehalt durch Störungen der Darm- funktion bemerkbár. |
Der Trinkwasserwert liegt zwischen 25 und 250 mg/ l. |
|
Sulfit
|
Bestandteil der schwefligen Säure, die im Regenwasser enthalten ist. Es wird vom Menschen hauptsächlich durch Wein und Hack- fleisch aufgenommen.
Weine werden aus Haltbarkeitsgründen geschwefelt. Damit Hackfleisch appetitlich aussieht, wird manchmal, was zwar verboten ist, mit ein wenig Sulfit nachgeholfen.
|
Die EWG-Verordnung aus dem Jahre 1973 gibt einen Maximalwert von 400 mg/ l an, während die Weltgesundheits- organisation 20 mg/ l als tägliche Maximaldosis ansieht. |
|
Süßwasser
|
Man findet es auf der Erdoberfläche in:
- Flüssen
- Seen
- Weihern (flache Seen, deren Boden überall von Pflanzen besiedelt werden kann) und
- Teichen (Weiher mit einem Abfluß)
|
|
|
Temperatur
|
Die Temperatur bestimmt die Geschwindigkeit und die Stärke der bioche- mischen Prozesse im Gewässer und im Boden. Für jeden biochemischen Prozeß gibt es eine optimale Temperatur. |
|
|
Wasserarten
|
Unterscheidung nach der Herkunft:
- Oberflächenwasser
- Grundwasser, Quellwasser, Mineral- und Heilwasser
- Niederschlagswasser
- Abwasser
oder nach ihrer Verwen- dung:
Wasser zum direkten menschlichen Genuß: Trinkwasser, Tafelwasser, Mineral- und Heilwasser.
Wasser für spezielle Verwendungszwecke mit Trinkwasserqualität:
Wasser für:
- den Haushalt
- für Hallen- und Freibäder
- Bäckereien, Brauereien,
- (Speise)Eisbereitung, für Konsevenfabriken, Molkereien
- für fleischverarbeitende Betriebe, Magarine- und Speisefettfabriken, für die pharmazeutische Industrie, für landwirtschaftl. Betriebe u. a.
Wasser ohne Trinkwasserqualität:
- Betriebswasser
- Wasser für Wäscherei- betriebe, Gerbereien, Metallveredelungsbetriebe u.a.
Destillierstes bzw. vollentsalztes Wasser.
|
|
|
Zink
|
Kommt in natürlichen Gewässern nur in Spuren vor. Im Trinkwasser findet sich Zink, wenn dieses in verzinkten Rohren gestan- den hat.
Im Körper spielt Zink eine sehr wichtige und vielseitige Rolle. Er ist Bestandteil von über 80 Enzymen. Zink- mangel kann Haarausfall, schlechte Wundheilung, rheumatische Arthritis, Appetitmangel, weiße Flecken in den Fingernägeln und Schwächung des Immunsystems bewirken.
|
Ein erwachsener Mensch nimmt täglich 12 mg Zink mit der Nahrung auf (z.B. enthält 1kg Fleisch durchschnittlich 50 mg Zink). Der Tagesbedarf des Menschen liegt bei 2 - 10 mg.
Der Trinkwasserhöchst- wert beträgt 0,1 mg/ l. Dieser Wert kann durch Aufnahme aus dem Lei- tungssystem auf 5 mg Zink/ l ansteigen
|
 |