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heimat - gedanken von dietmar frensemeyer

DIE LAGE

Schwarzwaldkamm und Rhein bilden den unverwechselbaren Rahmen für eine Landschaft voll brodelnder Betriebsamkeit, lebensfroher Sinnlichkeit und idyllischer Beschaulichkeit.
Verstreut auf den Vorbergen des Schwarzwaldes, den Feldern der Rheinebene und den Wäldern der Rheinauen liegt eine Fülle von Flecken, Weilern, Ortschaften und Orten zwischen 10 und 10000 Einwohnern. Dicht gedrängt pulsieren die Hauptschlagadern des Nord-Süd-Verkehrs hier nebeneinander:
der seit Tulla begradigte und heute mit vielen Staustufen versehene Rhein, die im Sommer oft atemlose, bald auf 6 Spuren erweiterte Autobahn, die im Minutentakt befahrene Eisenbahnlinie, der bald eine Schnellbahntrasse zur Seite steht, die teilweise den alten römischen Handelswegen folgenden, von Landwirtschaftswegen flankierten Bundesstraßen 3 und 36, die Erdölleitung vom Mittelmeer nach Karlsruhe als unverzichtbare Energiequelle allen wirtschaftlichen Geschehens, der alte Schiffahrtsweg nach Westen auf dem Rhein-Marne-Kanal, der den Rhein ab Straßburg über ein großartiges Schiffshebewerk mit dem Mittelmeer und dem Atlantik verbindet, die neue Abzweigung nach Westen über den Rhein bis Freistett, die uns unmittelbar mit Paris und Luxemburg verbindet, der an Bedeutung ständig zunehmende, über Paris mit der ganzen Welt verbundene Flughafen in Straßburg, die Luftleitstelle der Base Aerienne auf der Hornisgrinde als zentralem Anflugspunkt für die Luftwaffe.

HEIMAT:DIE GESCHICHTE

Die Geschichte dieses Landstrichs ist eng verbunden mit der Geschichte der Ortenau.

Die Geschichte ist geprägt seit Anbeginn vom Durchzug der Menschen durch diese Landschaft entlang dem Rhein und insbesondere durch diese Engstelle, zwischen dem Strom und der Hornisgrinde, diese Engstelle deren strategische Bedeutung der Landgraben zwischen Ottersweier und Rhein jahrhundertelang dokumentierte, diese Engstelle, die den Bankier Kück auf den Gedanken brachte, das Holz des Schwarzwaldes auf einem Kanal zum Freistetter Hafen zu bringen.

Die Geschichte war geprägt vom Durchzug kämpfender und plündernder Truppen, verbunden mit Zerstörung, Verarmung, Wiederaufbau, Neubeginn, Macht- und Religionswechsel.
Kein anderes Land wurde so oft verschenkt, ausgeliehen, verpfändet. Das Land war jahrhundertelang Schauplatz zahlreicher blutiger Kriege und Kämpfe:

Religionskriege, Dreißigjähriger Krieg, Pfälzer Erbfolgekriege, spanische Erbfolgekriege, deutsch-französische Kriege. Zur Ruhe kam es erst durch den Preßburger Frieden, als es endgültig dem von Napoleon neu gegründeten Baden einverleibt wurde. Zwar starben noch viele in Napoleons Heeren und einige in dem Krieg 1870/71, aber die schlimmen Jahrhunderte der völligen Zerstörung waren vorbei.

Armut und Hunger allerdings zwangen im 19. Jahrhundert viele, ihre Heimat zu verlassen. Sie wanderten aus nach Ungarn und Nordamerika.

Die Geschichte der Dörfer und Marktflecken beginnt dokumentierbar meist um 1300. Sie ist fast immer geprägt vom Streben der Einwohner, ihren Glauben in einer eigenen Kirche auszuüben. So ist die Geschichte der Dörfer meist die Geschichte ihrer Kirche, manchmal die ihrer Burgen, Klöster oder Gerichte.
Allerdings hatte gerade um Achern die geographische Besonderheit der Enge zwischen Rhein und Hornisgrinde ihre Folgen.

Im Gegensatz zum weitläufigen Elsaß jenseits des Rheins ist hiesige Geschichte nicht sichtbar. Kirchen, Burgen, Klöster, Dorfkerne und Bunker als lebendige Zeugen sind hier nahezu restlos zerstört. Die Geschichte lebt nur in Berichten, Bildern und Sagen: von Hexen und Elfen, Schweden- und Schwabenmädeln, Kreuzen und Wegsteinen.
Das macht die Geschichte um Achern so unzugänglich und erschwert das Heimatgefühl

DIE LANDSCHAFT

Die Natur hat den Menschen dieses Landstrichs für die Verluste und Entbehrungen im Verlauf der Jahrhunderte reichlich entschädigt.

Schwarzwaldkamm und Rhein sind die Grenzen eines herrlichen Gartens, der in Europa nichts seinesgleichen hat.

Landschaftliche Gegensätze sind hier hautnah aufeinandergerückt. Nur wenige Autominuten liegen zwischen dem Blick vom Rhein auf den Schwarzwald und dem Ausblick vom Gipfel auf den Spiegel des Stroms. Es ist eine Landschaft, die während eines Sommertages unzählige Formen und Farben annimmt.

Auf der einen Seite Schwarzwald:

Eine Landschaft wie eine Welt aus Hauffs Märchen vom "kalten Herz" mit den Köhlern, Flößern, Glasmachern, Pelzhändlern und Färbern.

Das ist die Landschaft mit geheimnisvollen Bergseen, verzauberten Tälern, mächtigen und bedeutenden Klöstern, prächtigen Bauernhöfen.

Und auf der anderen Seite das Rheintal:

Das war die Welt der Flößer, Fischer, Hanfbauern und Korbflechter, im Maiwald versteckten Dörfern und dem Rhein zuklappernden Mühlen. Das war der Rhein selbst, der sich um unzählige Inseln nach Norden schlängelte.

Der Schwarzwald ist heute die Landschaft mit überall sich ausbreitender, meist fremdenverkehrsbedingter Besiedlung, immer schneller sterbenden Wäldern, flurbereinigten Weinbergen. Es ist die Landschaft des Rotwildes im Stangenwald, der schneebedeckten Bergkuppen, der Forellen in unzähligen Bächen, Flüssen und Teichen, die Landschaft der Baumblüte und Weinernte.

Das Rheintal ist heute bestimmt durch die künstlichen Gewässer, wie Baggerseen und Rheinstaustufen, mit Fasanen und Hasen in Mais- und Getreidefeldern, mit Schwänen und Haubentauchern unter den Mistelkronen und Trauerweiden der Auwälder, mit Wiedehopfen und Möven über den pilzreichen Wiesen und fruchtbaren Feldern der Rheinebene.

Eine Landschaft zum Bergwandern, Fahrraderkunden, Volkslaufen, Rudern auf Altrheinnachen, Surfen auf Baggerseen und Segeln auf dem Rhein.

Es ist wieder die geographische Lage, die zu jeder Jahreszeit einmalige Gegensätze hervorbringt:

Im Frühjahr das Blütenmeer vor schneebedeckten Hängen, im Sommer die Badefreuden und das Surfen auf Baggerseen im Treibhausklima und die Wanderlust in schattigen Bergwäldern und Sommerfrische auf Bergbauernhöfen, im Herbst der Ernstedank von Mais und Korn, die Weinfeste und Sonnenreste in klarer Luft mit Blick in weite Ferne über die wachsenden Nebelfelder der Ebene, im Winter der schier endlose Regen aus dem verschlossenen Himmel, über dem das Flutlicht den Sonnentag auf der Hornisgrinde für die Skifahrer verlängert.

Das Wasser ist der Quell allen Reichtums in diesem Garten. Erst formte es die Landschaft und die Geschichte mit seinem spontanen Lauf, dann formte der Mensch die Landschaft um es mit Kanälen, Dämmen und Becken zu bändigen und zu nutzen.

Beim Überfliegen der Hornisgrinde von den Wolken verloren, rinnt es über Granit, Porphyr und Sandstein, strömt aus unzähligen Quellen, fließt durch Rinnsäle, Bäche, Flüsse, Gräben und Kanäle in Wälder, Weinberge und Wiesen, in Äpfel und Zwetschgen, Himbeeren, Erdbeeren und Trauben und hält die Hobbygärten auch in trockenen Zeiten in voller Blüte.

Früher trieb es noch Mühlen und Sägen, trug Schiffe und Flöße, plätscherte die Acherner Hauptstraße entlang und überschwemmte bisweilen die Keller und Weiden.

Es ist überall im Überfluß, und wenn es trotzdem an manchen Tagen nur spärlich aus den Hähnen tropft, dann deshalb, weil es vielerorts zugleich Hochprozentiges in großen Mengen kühlt.

Zwetschgen, Erdbeeren, Kirschen, Trauben und die daraus gewonnenen Produkte sind heute die Stützen der Landwirtschaft in der Vorgebirgszone, Spargel, Tabak, Mais, Korn und Viehzucht ernähren ihren Mann in der Ebene. Die längs des Rheins ehemals bedeutende Fischerei wird heute nur noch als Hobby betrieben: lautlos und schweigend gleiten an den Wochenenden die Fischer auf ihren breiten Nachen stehend über die stillen Wasser der Altrheinarme.

AUSZUG AUS DER GESCHICHTE

400 v Chr.OrtenauKelten betreten Ortenau

100 Rheinau Sueben leben in Diersheim (Brandgräber)

268 Ortenau Die Alemannen stürmen den Limes
496 Ortenau Franken schlagen Alemannen und besetzen das Gebiet

768 Ortenau Erste Dokumentation als Mordenaugia

828 Freistett Erste Urkunde über Fregistatt

900 Gamshurst Erste Dokumentation

1050 Sasbachwalden Bau der Burg Hohenrode (Brigittenschloß)

1050 Achern Erste Dokumentation

1070 Ulm Erste Urkunde (kommt zu Straßburg)

1136 Wagshurst Erste Urkunde in der Bulle des Papstes Innozenz 2.

1191 Allerheiligen Gründung des Klosters durch Utha vonSchauenburg

1240 Unzhurst Erste Urkunde

1244 Waldulm Erste Dokumentation als Waldulma

1274 Rheinau Erste Dokumentation von Rheinbischofsheim

1312 Lauf Gründung der Burg Neu Windeck

1355 Gamshurst Gründung der Pfarrei (Nikolauskapelle)

1318 Kappelrodeck Erste Dokumentation, Bischof von Straßburg wird Lehnherr bis 1803

1390 Rheinau Erste Dokumentation von Membrechtshofen

1522 Sasbach Erste Kirche wird gebaut

1525 Achern Religionskrieg in Achern und Umgebung mit anschließendem Renchner Vertrag

1530 Ortenau Herrschaftsvertrag vom 19.3. bestätigt Herrschaftvon Straßburg (Haus Österreich)

1586 Unzhurst Urkunde über die „Hexe“ Margreth von Unzhurst

1592-1604 OrtenauBrandenburgische Unruhen (Glaubenskriege)

1601 Sasbachwalden Verleihung der Weingerechtigkeit

1622 Ortenau Zerstörung durch schwedische Truppen im Dreißigjährigen Krieg

1623 Lauf Erste Dokumentation der Glashütte

1637-1648 Achern Wegen Verwüstung und Verarmung 11 Jahre unbewohnt

1645 Unzhurst Bau der alten Pfarrkirche

1648 Ortenau Ende des Dreißigjährigen Krieges

1672-1678 OrtenauHolländischer Krieg

1674-1678 Ortenau Deutsch-französische Kriege

1675 Sasbach General Turenne fällt am 26.5.

1688-1697 Ortenau Pfälzer Erbfolgekrieg

1691Ortenau Verwüstung durch die Truppen des Generals de Lorges

1697 Sasbachried Erste Urkunde

1701OrtenauMarkgraf Ludwig Wilhelm erhält die Ortenau als Lehen vom Kaiser

1701-1714 Ortenau Spanische Erbfolgekriege

1746 Freistett Bau des Rheinhafens und des Kanals nach Achern nach Plänen des Bankiers Kück

1753 Freistett Fertigstellung des Kanals

1756 Freistett Verbot der Betreibung des Kanals

1771 Ortenau Die Ortenau als Lehen fällt an Habsburg zurück

1774 Achern Louis Bosir gründet die Stadt-Apotheke

1777 Wagshurst Fertigstellung der Kirche

1789 Önsbach Revolutionärer Aufstand als Folge der Französischen Revolution

1797 Rheinau 20. und 21.4. Schlacht zwischen 16000 Deutschen und 20000 Franzosen

1803 Ortenau Napoleon gründet Baden, Ende der Herrschaft Strasbourgs

1808 Achern Verleihung der Stadtrechte

1810 Sasbachriedwird selbständig (von Sasbach)

1811 Maiwald Aufteilung des Waldes

1811 Kappelrodeck Gründung der Narrenzunft

1812 OrtenauTausende finden den Tod beim Untergang der badischen Division in Napoleons Heer an der Beresina

1813 Baden Erste Verfassung am 22.8.

1817 Ortenau Rheinregulierung durch Tulla

1817 Sasbachwaldenwird selbständig durch Verfassungsedikt

1817 OrtenauHungerfrühling und Auswanderung nach Ungarn

1844 SasbachwaldenBau der Kirche

1846 UnzhurstBau der neuen Pfarrkirche

1852 Ortenau Hungersnot und Auswanderung nach Nordamerika

1873-1876 Rheinau Bau der Kirche von Rheinbischofsheim

1899 Wagshurst Fertigstellung der neuen Kirche

1929 Achern Verwaltungsreform bringt Achern nach Offenburg und Ottersweier/Bühl nach Rastatt

1945 Waldulm Kämpfe auf der Schwend (Heldenfriedhof)

1945 Achern Bombenangriff mit völliger Zerstörung vieler Anwesen in der Innenstadt, darunter auch das Apothekengebäude

1959 Achern Eröffnung des Autobahnabschnittes Bühl-Achern

1974 Achern Große Kreisstadt

1974Freistett Vollendung der Rheinstaustufe am 16.3.

ACHERN

Eingebettet in diese Landschaft liegt Achern als ein wichtiger Bestandteil des Geschehens. Achern hat eine ausgefallene, ja einzigartige Lage zwischen dem Rhein (130 m) und der unmittelbar hinter der Stadt aufsteigenden Hornisgrinde (1166 m).

Im Jahr 1050 wurde Achern zum ersten Male urkundlich erwähnt. Damals schenkte Graf Berthold von Staufenberg dem bedeutenden Kloster Hirsau seinen Anteil "Zu Achern".

Wie bei vielen anderen Orten reicht aber die Geschichte sicherlich weiter zurück als die ersten Dokumente belegen. Darauf deuten Ausgrabungen hin, die auf einen römischen Gutshof schließen lassen. Im 11. und 12. Jahrhundert gehörte Achern zur Grafschaft Ortenau. Rudolf von Habsburg lag nach dem Tode Kaiser Friedrichs II. in Fehde mit den Reichsfürsten. Er konnte dabei einen Teil der Ortenau zurückgewinnen. Von seinen Gnaden entstand die kaiserliche Landvogtei Achern.

Ab 1551 gehörte Achern zu Vorderösterreich. Aus dieser Zeit stammt das Acherner Wappen, das in seinem Schild einen halben Adler und die Farben rot-weiß-rot führt.

In jener Zeit wurde Achern Landgericht, dem die Dörfer Fautenbach, Gamshurst und Önbach sowie die Untergerichte Lauf und Ottersweier unterstellt waren.

Die verheerenden Stadtbrände von 1495, 1637 und 1688 haben nicht nur die Entwicklung Acherns entscheidend gestört, sondern auch alle historischen Unterlagen vernichtet.

Während des 30jährigen Krieges war Achern zwischen 1637 und 1648, also 11 Jahre lang, sogar unbewohnt.

Die einzigen Zeugen aus jener Vergangenheit sind das Klauskirchl aus dem 13. Jahrhundert und der Turm der katholischen Pfarrkirche aus dem 15. Jahrhundert.

Achern war früher in Ober- und Niederachern geteilt. 1701 kam es unter die Lehensherrschaft des Markgrafen Ludwig von Baden, der als Türken-Louis bekannt ist. 70 Jahre später starb die Badische Linie aus und Achern kam erneut zu Vorderösterreich. Durch den Preßburger Frieden wurde es Baden wieder zurückgegeben. Zu dieser Zeit wurde Achern zur Amtsstadt, später zum Bezirksamt und behielt diese Funktion bis Mitte der 20er Jahre unseres Jahrhunderts bei.

1808 war Achern von Großherzog Karl Friedrich von Baden zur Stadt erhoben worden.

Entscheidend für die Entwicklung Acherns war die Entwicklung der Pflegeanstalt Illenau. Sie wurde 1842 gegründet und gewann bald große Bedeutung und Ansehen. Die Einwohnerzahl Achern vermehrte sich durch Zuzug von Ärzten und Pflegepersonal.

Die Illenau wurde 1942 aufgelöst, als die berüchtigte Euthanasie des Nationalsozialismus mehr und mehr um sich griff. Die Grabinschriften auf dem Illenauer Friedhof sind ein beredtes Zeugnis für die weitreichende Bedeutung der Pflegeanstalt.

Am 7. Januar 1945 wurden nach einem Fliegerangriff fast 500 Gebäude der Innenstadt total oder teilweise zerstört. Die Jahre nach dem Krieg waren deshalb gekennzeichnet vom langsamen, kontinuierlichen Wiederaufbau.

Mittelpunkt der Stadt damals und heute ist der Adlerplatz mit dem Denkmal des Großherzogs Leopold I. Der Standort des Denkmals soll die Mitte des Badischen Musterländles bedeuten.

Achern als große Kreisstadt ist heute Verwaltungsstadt, Einkaufstadt, Industriestadt, Garnisionsstadt und Handelsstadt.

Achern steht auf den Schildern der Autobahn Straßburg - Paris, auf den Lastwagen der Glashütte und der Wilhelmstalwerke und auf zahlreichen, in alle Welt verschickten Briefköpfen leistungsfähiger kleiner und mittlerer Unternehmen.

DER MENSCH

 

Die Geschichte hat den Menschen dieses Landstrichs gelehrt, sich anzupassen, sich zu bescheiden und das zu genießen, was geblieben ist: den herrlichen Garten.

Für die meisten Menschen hier hat der Tag noch 24 Stunden: 8 Stunden für den Beruf, 8 Stunden für Ruhe und 8 Stunden, um den "Garten" zu pflegen und zu genießen.

Nur wenige sind hauptberuflich Landwirt geblieben und die wenigen haben sich auf großen Flächen spezialisiert: Mais, Getreide und Spargel, Viehzucht und Hühnerfarm, Obst- und Weinanbau, Holzwirtschaft.

Alle anderen nutzen die freien und nicht verregneten Stunden, die Gärten zu pflegen, die Reben und Bäume zu schneiden, die Bienen zu füttern, Wild und Fische zu hegen, die Ernte und Beute zu ordnen, zu verwerten, am Stammtisch die Ereignisse zu feiern und die Zukunft zu planen.

Der herrliche Garten ist ein Werk der Natur und des Menschen. Die Welt wirkt heil, der Mensch lebt familiär und überliefert das Handwerk, diese Erde zu lieben, die seine Heimat ist.